Erster Kongress der Gesundheitsplattform Rhein-Neckar e.V.

Erster Kongress der Gesundheitsplattform Rhein-Neckar e.V.

Gesundheitsversorgung ohne Ländergrenzen?
Impression erster Kongress

„Gesundheitsversorgung ohne Ländergrenzen?“


Erster Kongress des Netzwerks zur Förderung des regionalen Gesundheitswesens

 

Neben dem Schwerpunkt einer sektoren- und bundesländerübergreifenden Gesundheitsversorgung, beschäftigten sich die Referenten außerdem mit spezifischen Themen, wie zum Beispiel der Krankenhausplanung, der Versorgung im niedergelassenen Bereich, der digitalen Patientenakte, vernetzten Versorgungsstrukturen der Berufsgenossenschaft sowie Innovationen aus der Gesundheitsregion Rhein-Neckar.
Die offizielle Begrüßung und Eröffnung des Kongresses erfolgte durch den Kongresspräsidenten und Vereinsvorsitzenden Prof. Dr. Eberhard Wille sowie den Stadtrat der Stadt Mannheim Prof. Dr. Achim Weizel.


Den Key-Note-Vortrag über die aktuellen Herausforderungen für den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) übernahm dankenswerterweise Prof. Dr. Eberhard Wille und vertrat damit Prof. Josef Hecken, unparteiischer Vorsitzender der G-BA, der an diesem Tag leider nicht anwesend sein konnte. Prof. Wille zeigte sich außerdem sehr glücklich über die Entwicklung des Vereins. „Wir konnten seit der Gründung des Vereins schon neun weitere Mitglieder gewinnen und haben nun insgesamt 26 Mitglieder, die aus vielen Bereichen des Gesundheitswesens stammen“.
Unter der Moderation von Andreas Vogt, Techniker Krankenkasse (TK), gab es eine Podiumsdiskussion mit Kurzvorträgen. Dr. Silke Heinemann, Leiterin der Abteilung Gesundheit, Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie Rheinland-Pfalz beschäftigte sich in ihrem Vortrag mit der bedarfsgerechten Versorgung und zeigte Perspektiven für ländliche Regionen auf.


Im Anschluss darauf folgte ein Kurzvortrag über den Stand und die Entwicklung der Krankenhausplanung in Hessen von Jochen Metzner, Referatsleiter der Krankenhausversorgung des Hessischen Sozialministeriums.

 

Dr. Thilo Walker, Referatsleiter im Bereich Gesundheitsschutz, Arzneimittel und Digitalisierung im Gesundheitswesen rundete die erste Vortragsreihe mit einem Überblick über die sektorenübergreifende Versorgung in Baden Württemberg ab. Nach einer Pause fand das erste Plenumspanel mit weiteren Referaten über die länderübergreifende Gesundheitsversorgung in der Region statt. Unter der Moderation von Dr. Lutz Hager, ze:roPraxen, hatte Dr. Oliver Heinze, Komm. Direktor Abteilung Medizinische Informationssysteme des Universitätsklinikums Heidelberg die sektorenübergreifende Versorgung im Netzwerk als Thema und stellte die digitale Patientenakte der Universität Heidelberg vor. Dr. hc. Helmut Hildebrandt, Vorstandsvorsitzender der OptiMedis AG zeigte Optionen für eine patientenorientierte innovative Gesundheitsversorgung im Rhein-Neckar-Raum auf. Schließlich beleuchtete Dr. Christine Brockmann, Geschäftsführerin der Metropolregion Rhein-Neckar GmbH die Rolle der Regionalentwicklung in der Gesundheitsregion Rhein-Neckar als Gesundheitsstandort der Zukunft. Beim zweiten Plenumspanel griffen die Kurzreferate das Thema Innovationen aus der Gesundheitsregion Rhein-Neckar auf. Unter der Moderation von Irmtraud Gürkan, referierte Susanne Dieffenbach, Geschäftsführerin und Ressortleiterin Personal der BG-Klinik am Standort Ludwigshafen über das Erfolgskonzept der BG Kliniken und präsentierte die integrierte Schwerstverletztenversorgung anhand eines anschaulichen Beispiels. Zu guter Letzt stellte Jürgen Graf, Fachbereichsleiter für integriertes Leistungsmanagement der AOK Baden-Württemberg die Innovationen in der integrierten Versorgung dar.

 

Hier finden Sie das Tagesrogramm: